Weinbau im Sponheimer Hof - sponheimerhof

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Weinanbau im Sponheimer Hof




Der Sponheimer Hof, verzichtet auf den Einsatz synthetischer und mineralischer Düngemittel. Nährstoffe die dem Boden fehlen, werden durch die Zufuhr von Hunusbildnern wie Rebholz, Reblauf, Flächenkompost, Stallmist oder Hühnermist ersetzt. Zusätzlich wird die Bodenfruchtbarkeit durch den Einsatz von Urgesteinsmehlen (z.B. Schiefermehl) gefördert.Ein wichtiger Faktor ist die Begrünung. Standortgerechte Wildkräuter sind willkommen, Gräser aber, die dem Boden zuviel Feuchtigkeit und Nährstoffe entziehen, beeinträchtigen den Rebwuchs. Der natürliche Pflanzenbestand wird ergänzt durch eingesäten Klee, Wicken, Ackerbohnen usw.. Diese Leguminosenfamilie hat die Aufgabe, den Boden mit Stickstoff zu versorgen. Auf keinen Fall darf den Reben durch die Untersaat die Feuchtigkeit entzogen werden.
Die Begrünung erfolgt nicht über den ganzen Weinberg, sondern es wird immer nur jede 2. Weinbergsreihe begrünt, während in der anderen Reihe der Boden gelockert (gepflügt) wird. Dies wird dann jedes Jahr gewechselt.
Die Begrünung wird ca. 2 x pro Jahr entsprechend gemulcht (gemäht).
Somit erhlaten wir genügend Humus und gleichzeitig eine Auflockerung des Weinbergsboden und können somit auf Herbizide (Unkrautvernichtungsmittel) verzichten.



Ebenso wichtig wie die Bodenpflege ist der Pflanzenschutz.
Zum Schutz und zur Stärkung der Reben setzen wir z.B. Pflanzenjauchen ein. Diese Mischungen bestehen aus verschiedenen Heilkräutern, Tonerden, Algen, Urgesteinsschwefel usw.. Zum richtigen Zeitpunkt eingesetzt, bewirken Sie eine Minderung ders Pilzbefalls.Entsprechende Schädlinge sind wie Nützlinge, Bestandteil der Natur. Nützlinge wie Marienkäfer, Schlupfwespen, Raubmilben usw. halten bei den von uns geförderten Lebensbedingungen den Schädlingsbefall auf natürliche Weise in Grenzen. Selbstverständlich muß man auch damit leben, einen gewissen Teil der Ernte zwangsläufig den Schädlingen zu überlassen.

Wir bemühen uns, die Weine mit wenig Schwefel auszubauen. Dieser ist gesundheitlich unbednklich und geschmacklich nicht wahrnehmbar. Von Natur aus enthält jeder Wein etwas schweflige Säure, die bei der Gärung entsteht. Diese reicht aber nicht aus, um die Entwicklung krankheitserregender Mikroorganismen zu verhindern. Auf Schwefel kann also bei der Weinbereitung nicht verzichtet werden. Bei den sogn. "schwefelfreien Weinen" - genauer gesagt "Weine ohne Schwefelzusatz" - steht zumeist die Vermarktungsstrategie im Vordergrund. Diese Weine sind keineswegs natürlicher, sondern sie werden mit einer Vielzahl von Eingriffen und Zusätzen bis in das natürlichste Stoffgefüge hinein verändert.
Zur Stabilisierung erhält unser Jungwein ein natürliches Tonmineral (Bentonit), welches die thermolabilien Eiweißstoffe aus dem Wein entfernt.

Unser Weinbaubetrieb hat sich dem Arbeitskreis kontrolliert umweltschonender Weinbau vom Land Rheinland-Pfalz angeschlossen, der alle Betriebe im Laufe eines Jahres entsprechenden Prüfungen unterzieht und nach erfolgreichen Pfüfung die Genehmigung für ein weiteres Jahr erteilt, Wein nach Ihren Richtlinien an- und auszubauen.

 
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