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Dilldappenjadt der Kathl. Landjugend Hinsbek !


Novemberzeit an der Mosel. Es ist wieder soweit ! Immer wieder treibt es einige mutige Menschen an die Mosel zur Enkircher Dilldappenjagdt im Sponheimer Hof. So auch die Kathl. Landjugend aus Hinsbek am Niederrhein, die am Wochenende 7. bis 9. November Ihr Glück versuchte. Bei der Weinprobe am Freitag Abend wurden die entsprechenden Dilldappenjagdtregeln erläutert und erklärt. Am Samstag Vormittag wurde dann zum Lockermachen der Muskeln eine kleine Wanderung über den Steillagenwanderpfad durchgeführt und somit eine Klimaanpassung vorgenommen (Bild 1 , 2 , 3 , 4 ). Als Stärkung wurde natürlich Enkircher Wein und Eifelfeuer gereicht und auf einer Aussichtshütte würde sich auch noch mit einem Bohneneintopf gestärkt (Bild 5 , 6 , 7 ), damit am Abend dem Ruf gerecht werden konnte: Jedes Böhnchen, gibt ein Tönchen !
Am Samstag Abend war es dann soweit, die komplette Truppe versammelte sich am Treffpunkt frohgelaunt zur Dilldappenjagdt (Bild  8 , 9 ) und stärkte sich zuerst einmal wieder mit Eifelfeuer. Mit forschem Eifer wurde die Jagdt begonnen und an einem der nächsten Rastplätze sofort wieder eine Pause eingelegt um sich mit Glühwein zu stärken (Bild 10). Die ganze Truppe hatte nur Gedanken an flüssige Nahrung, die sie Ihrem Körper zuführten, und verschwendeten keinen Gedanken an die Dilldappen. Doch dies rächte sich fürchterlich, als plötzlich die ersten Dilldappen erschienen und über die weiblichen Dilldappenjäger herfielen (Bild 11 , 12 , 13 ). Es dauerte eine Weile bis die Dilldappen gefesselt waren und die Truppe Ihre Jagdt fortsetzen konnten.
Ganz geblendet von dem großen Fang (4 Dilldappen) wurde auf die nähere Umgebung nicht mehr so genau aufgepasst und man schwatzte munter drauflos. Bis mit einem großen Geschrei, kurz vor der Hütte, ein junger fruchtbarer Dilldappen hervorgesprungen kam und sofort zur Paarung mit einer weiblichen Dilldappenjägerin ansetzte (Bild 14). Nur durch beherztes Eingreifen anderer Damen gelang es auch diesen Dilldappen einzufangen und zur Feuerstelle zu bringen (Bild 15,  16 , 17 ) . Dort wurden dann die gefangenen Dilldappen wieder freigelassen und man zog sich zum Dilldappenmahl in die Hütte zurück (Bild 18 , 19 ). Erst spät in der Nacht fand man den Weg wieder nach Hause und manche Dilldappenjägerin träumte noch bis in die Morgenstunden von den " jungen, knackigen Dilldappen ".
Am Sonntag Morgen wurde in der Gaststube noch ein Frühschoppen durchgeführt und sogar noch Brüderschaft gefeiert (Bild 20 ), bevor es dann im Bus wieder zum Niederrhein nach Hause ging und manch trauriger Dilldappen zurückgelassen wurde.

 
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