dd030322 - sponheimerhof

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Dilldappenwanderung der Schützenbruderschaft
48351 Alverskirchen


Am 22.03.2003 war es soweit. Einige mutige Mitglieder der Schützenbruder- schaft wagten sich auf die Dilldappenjagdt im Sponheimer Hof. Wie immer begann es am Morgen mit einer leichten Wanderung über den Weinbaulehr- pfad mit einem herzhaften Eintopf. Die Wanderung fand bei strahlendem Sonnenschein statt und an mehreren Stationen wurde die verlorene Flüssigkeit mit Wein und Eifelfeuer wieder aufgefüllt (Bild 1 , 2 , 3 , 4 , 5 , 6 , 7 , 8 )
Nachdem alle Teilnehmer über die Jagdtregeln aufgeklärt worden sind, ging es um 20:00 Uhr dann auf die Dilldappenpirsch. Statt die gewohnten Gewehre mußten die Schützenbrüder mit Fackeln, Düften und Lockrufe versuchen die Dilldappen anzulocken. Die Damen trauten Ihren Waffen, Salz und Pfeffer und Stricke, noch nicht die richtige Wirkung zu. Aber sie wurden noch vor Ort über die richtige Anwendung dieser Waffen aufgeklärt und mit Eifelfeuer für Ihre wichtige Fangaufgabe gestärkt. (Bild 9 , 10 , 11 ). Am Anfang der Dilldappenjagdt waren die Männer mit Ihren Lockrufen noch sehr aktiv und auch aufmerksam, während die Damen doch noch sehr orientierungslos umherirrten und sich der Gefahr eines Dilldappenüberfalls so gar nicht richtig bewußt waren. Es ergab sich somit, das die Aufmerksamkeit der Männer im Laufe der Wanderung auch etwas nachließ und plötzlich alle zusammen sehr überrascht waren, daß 2 Jungdilldappen aus dem Gebüsch hervorsprangen und die Gruppe gehörig durcheinander brachten. Es dauerte eine Weile bis die Damen die beiden Dilldappen eingefangen hatten und auch mit Streicheleinheiten beruhigt hatten. Da es sich um Jungtiere handelte die noch nicht die Kraft und Raffinesse eines ausgewachsenen Dilldappen haben,  konnten die Damen die beiden sehr leicht auf die weitere Wanderung mitnehmen. Alle waren glücklich und zufrieden und alle Seile waren auch schon verknüpft, als urplötzlich ein ausgewachsener Dilldapp mit Gebrüll zum Vorschein kam und sich mit voller Kraft auf 2 unachtsame Damen stürzte. Gottseidank konnte das Schlimmste mit vereinten Kräften verhindert werden, denn dieser Prachtbursche befand sich voll in der Brunftzeit. Nur mit viel Glühwein und Eifelfeuer ließ er sich von seinem Vorhaben abhalten und mit zur Jagdthütte mitnehmen. Dort angekommen beschlossen die Damen, das Sie die gefangenen Dilldappen, doch wieder die Freiheit schenken wollten und nach einigen Jagdtaufnahmnen wurden sie wieder freigelassen. Nachdem die Dilldappen verschwunden waren, hörte man von den Damen noch so manchen Stoßseufzer: Mann war das ein prachtvoller Bursche und so voll im Saft stehend! (Bild 12 , 13 , 14 , 15 , 16 , 17 , 18 , 19 )
Der Abschluß der Jagdt fand dann wieder in der Jagdthütte statt und von dort zeigen wir noch einige Bilder vom Verspeisen von Dilldappenschenkel und Wein und Eifelfeuer (Bild 20 , 21 , 22 , 23 ). Als Abschluß trank man dann morgens um 3:00 Uhr noch einen letzten Beruhigungstrank im Sponheimer Hof (Bild 24 ) bevor man sich. nach dieser erfolgreichen Jagdt ins Schlafzimmer begab und manche wilden Träume gegannen!

 
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