dd001118 - sponheimerhof

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

Sonstiges > Dilldappen

Dilldappenabschlußjagdt im Sponheimer Hof
für das Jahr 2000 am 18.11.2000


Zur Dilldappenabschlußjagdt für das Jahr 2000, hatten sich die Gruppen Terhorst  und Schraven mit Anhang aus Rees am Niederrhein und die Gruppe Langewische aus Sprockhövel und Duisburg angemeldet. Am Jagdttag schloß sich auch noch spontan Frau Dinter aus Osnabrück der Jagdtgesellschaft an.
Diese bunt zusammen gewürfelte Truppe mußte nun natürlich erst einmal miteinander bekannt gemacht werden, damit für die Dilldappenjagdt eine verschworene Mannschaft entstehen konnte.
Somit wurde beschlossen, am Samstag Vormittag erst eine leichte Aufgaloppwanderung mit Eintopfessen durchzuführen. Zuerst machte man eine Kulturwanderung durch den Ort Enkirch und erfuhr dabei etwas über die Geschichte des Ortes (mit Besuch des Heimatmuseums und eines Weinbaumuseums). Danach entschloß man sich, die Wanderung über den Steillagenwanderpfad (gleichzeitig auch einer von 2 Weinbaulehrpfaden der Gemeinde Enkirch) fortzuführen. Von dieser Wanderung haben wir diesesmal auch einige Bilder ganz am Anfang der Bilderserie mit dabei. Natürlich gab es unterwegs immer reichlich an flüssigem Stärkungsmitteln, dafür hatten wir auch extra noch für 3 Männer einen Schnellkurs für "Scherpas" durchgeführt. Nach der Wanderung können wir diese 3 auch für die Besteigung des Himalayasgebirge gut empfehlen. Als wir den Gipfel(unterhalb des Ortes Starkenburg) erklommen hatten, konnten wir per Handy den wohlverdienten Eintopf, bestellen. Dieser kam auch super pünktlich zum ausgemachten Standpunkt.
Nach dem Stärkungsmahl kamen wir auf dem Rückweg auch an dem Pavillon des Enkircher Musikvereines vorbei und dieser Versuchung konnten die Männer nicht mehr wiederstehen. Plötzlich standen alle Männer auf der Freilichtbühne und ließen Ihre verschieden klingenden Dilldappenlockrufe von sich hören, die Sie im Laufe der Wanderung sich ausgedacht hatten. Gott sei Dank, hatten Sie diesen Einfall nicht schon früher gehabt, denn bei den Lauten und Rufen, wäre der Ort Enkirch bestimmt auf einen Schlag evakuiert geworden. (auch von  diesem seltenen Schauspiel liegt eine Bilddokumentaion vor). Man kam schließlich überein, daß bis zum Abend die Männer noch eine sogenannte Feinabstimmung vornehmen sollen.
Somit war das Ziel dieser Wanderung erreicht, man hatte für den Abend eine eingeschworene Dilldappenjagdtmannschaft bekommen. Am Abend schloß sich noch eine Reportermannschaft von unserer Lokalzeitung "Mosel-Hunsrück-Aktuell" ( das blaue Blättchen) der Dilldappenjagdtmannschaft an und wurde auch direkt mit aufgenommen (nach 3 Eifelfeuer).
Vielleicht erscheint ja noch ein Bericht über diese Dilldappenabschlußjagdt in einer der nächsten Ausgaben.
Die Männer hatten dafür gesorgt, daß wir  während der Jagdt auch einen Jagdthornbläser hatten, der die entsprechenden Signale geben konnten.
Auch unsere "Scherpas" waren wieder einsatzbereit und die Damen wohlgestimmt, so daß wir frohen Mutes die Jagdt aufnehmen konnten. Am Anfang waren die Damen noch sehr sprachgewaltig, allerdings mit den Reaktionen noch nicht auf die Dilldappen richtig eingestellt. Gott sie Dank, wurde vom Jagdtführer Heinz Schütz, am Anfang nur die Reaktion getestet und für den Weiterverlauf der Wanderung immer mehr verstärkt.
Man hatte sich schon damit abgefunden, nachdem man schon mehrere Kilometer abgewandert hatte und die Männer Ihre Lockrufe perfektioniert hatten, aber immer noch keinen Dilldappen gefangen hatte,daß man bei dieser Wanderung wohl keinen Dilldappen mehr finden würde (es war ja auch keine Vollmondnacht).
Bei einer kleinen Rast, die man eingelegt hatte, zum Stärken und Sammeln der ganzen Jagdtmannschaft, war es allerdings so weit, ganz urplötzlich sprang ein Dilldappen hinter dem Gebüsch hervor, schnappte sich 1 bis 2 Damen gleichzeitig, warf sie um und rollte sich mit ihnen auf dem Waldboden. Er hatte aber nicht mit der Reaktion der Frauen gerechnet. Nach dem Motto, gemeinsam sind wir stark, warfen sich alle Damen, todesmutig auf den kleinen Dilldappen, streuten Salz, Pfeffer und Zimt und fesselten ihn mit 5 Seilen, sodaß er sich schließlich in sein Schicksal ergab. Man wunderte sich zunächst, daß er immer wieder ein weinig zuckte und aufmuckte bis Herr Schütz daraufhinwies, daß mit dem Zimt etwas langsamer gestreut werden sollte, da dies bei den Dilldappen eine Wirkung erzielen würde, wie Viagra bei den Männern. Man entschloß sich dann, den Dilldappen zur Hütte mitzunehmen, schließlich hatte man ja alle Seile an ihm verknüpft. Plötzlich sprang auf der Weiterwanderung noch ein Dilldappen aus dem Gebüsch hervor, den die Frauen aber ganz rigeros mit Ihren Händen einfingen und ihn mittels Streicheleinheiten und Eifelfeuer sehr schnell beruhigt hatten und somit mit 2 Dilldappen an der Jagdthütte eintrafen. Dort wurden dann noch einige Erinnerungsfotos gemacht und von den Frauen beschlossen, die Dilldappen wieder frei zu lassen.
Anschließend zog man sich in die Jagdthütte zurück, in der dann wieder einige Dilldappenschenkel verspeißt wurden. Gegen 1:00 Uhr nachts wurde dann die Rückwanderung zum Sponheimer Hof in Angriff genommen. Gegen 1:30 Uhr kam man auch dort wieder an, unter lauten Tönen unseres Jagdthornbläsers, den wir erst nach gutem Zureden zur Stille überreden konnten.
Mit dem Gefühl einer erfolgreichen Jagdt ging man dann, nach einem Gute Nacht Schluck zu Bett und träumte von den jungen und knackigen Dilldappen.!!!

 
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü