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3. Dilldappenjagdt im Sponheimer Hof
am 11.11.2000


Der Damenkegelclub "Hau se´um !", aus Rüsselsheim/ Hasloch, hat sich dazu entschlossen gehabt, eine Dilldappenwanderung im Sponheimer Hof, durchzuführen. Als Termin wurde der 11.11.2000 ausgesucht und fest gebucht. Da die Damen sich allerdings nicht allein trauten diese Dilldappemjagdt durchzuführen, brachten Sie vorsichtshalber Ihre entsprechenden Lebensabschnittsgefährten (sprich: unter Ihrem Pantoffel stehenden Männer) mit, als Beschützer. Nachdem Sie von Heinz Schütz  jr. mit den entsprechenden Jagdtregeln vertraut gemacht worden sind, wurde die Jagdt am 11.11.2000 um 20.11 Uhr in Angriff genommen. Als Jagdttermin konnte kein besseres Datum genomen werden, denn es herschte optimales Jagdtwetter, etwas kühl, aber trocken, klare Sicht und ein ganz fantastisch, am Himmel stehender Vollmond. Die angestimmten Lockrufe der Männer, waren am Anfang noch recht zaghaft und verhalten, so daß man feststellen mußte, daß man mit solchen Lockrufen noch nicht einmal ein Eichhörnchen hervorlocken könnte, geschweige denn einen Dilldappen.
Nachdem der erste Anstieg erklommen war, wurde eine kleine Rast eingelegt und die Männer auf Ihre Aufgabe des Dilldappenanlockens, von den Damen auf Vordermann gebracht. Unter den wohlklingenden Tönen eines Potsdammers Jagdthornbläsers, wurden die Lockrufe immer mehr verfeinert. Je mehr sich die Truppe von dem Ort Enkirch entfernte, umso nervöser wurden die Frauen. Zuerst dachte der Herr Schütz, daß es sich um eine gewisse Angst der Frauen vor den Dilldappen handelte, doch er wurde sehr rasch eines Besseren belehrt. Denn als bei einer kleinen Stärkungspause (in flüssiger Form), plötzlich ein Dilldappen aus dem Gebüsch hervorstürzte, da erwachte das "brutale" Jagdtfieber in den Damen. Völlig losgelöst, in Furien und Hexenmanier, mit glänzenden Augen, stürzten sich 5-6 Frauen auf den armen Dilldappen, der gar nicht mitbekam, wie Ihm geschah. Er wehrte sich mit Händen und Füßen, mit seinem Flügeln, aber gegen diese Übermacht von animalischen Frauen, war er nicht gewachsen. Nachdem sich das wilde Durcheinander von Dilldappen und wild keischenden Frauen, nach 10 Minuten aufgelöst hatte, lag ein verschnürter Dilldappen auf dem Boden, da wäre selbst der große Verpackungskünstler Christo blaß vor Neid geworden.
Nur durch gutes und langes Zureden von Herrn Schütz, konnten die Frauen dazu bewegt werden, diese Verschnürung wieder zu lockern und den Dilldappen neu einzuwickeln. Nachdem dies durchgeführt wurde, konnte der Dilldappen zum Weitertransport mitgeführt werden. Das lodernde Feuer in den Augen der Frauen wurde durch diesen Fang aber noch mehr angestachelt. Man konnte in den Gesichtern ablesen, daß Sie das Jagdtfieber gepackt hatte. Somit war es auch kein Wunder, daß auf der Weiterwanderung, ca. 500 m weiter ein weiterer Dilldappen gefangen werden konnte. Auch dieses Exemplar, wurde von den mitlerweile zu wilden Furien gewordenen Frauen schneller eingefangen und überwältigt, als Mike Tyson seine Boxkämpfe beendet.
Mit diesem 2. Dilldappen war dann die Jagdtgier der Frauen aber auch Gott sei Dank gestillt. Denn Sie mußten feststellen, das alle Ihre Stricke mitlerweile aufgebraucht waren. Somit reagierten Sie auch gar nicht mehr auf weitere Dilldappenrufe die man in nicht allzu weiter Ferne hören konnte. Anscheinend war in dieser Vollmondnacht ein ganzes Rudel von Dilldappen unterwegs. Einige fachkundige Frauen hatten aber mitlerwiele festgestellt, daß es sich bei den beiden gefangenen Dilldappen  um junge männliche Dilldappen handelte und sagten zu Ihren Männern:
Jungs, diese beiden Dilldappen haben mehr Feuer im Hintern als Ihr alle zusammen. Deshalb reichen uns diese beiden Dilldappen voll und ganz. An der Hütte angekommen, hatten die Damen dann allerdings sich schon wieder etwas beruhigt und so langsam kamen sie dann doch zu der Einsicht, daß sie die beiden Jungtiere wieder in die Freiheit entlassen sollten. Nach einigen Zutraulichkeiten und Erinnerungsfotos, waren die Dilldappen auch ganz schnell wieder verschwunden, allerdings waren Ihre Rufe von bis weit in die Nacht zu hören.
Die Jagdtgruppe machte es sich in der Hütte bequem und verspeiste anschließend die auf der letzten Jagdt erledigten Dilldappenschenkel. Bei mancher Frau war mit jedem Bissen, auch noch ein leichter Stoßseufzer zu hören (ach der arme starke Dilldappen). Nach dem Stärkungsmahl wurde dann der Rückweg in Angriff genommen. Dieser führte zum Leidwesen der Damen und  zur besseren Laune der Männer, nicht durch ein Dilldappenjagdtgebiet. Somit mußten sich die Damen bei Ihren Männern  wieder ankuscheln, was diese auch wieder sehr genossen.
Zuhause im Sponheimer Hof angekommen, waren somit alle wieder glücklich und zufrieden  über eine erfolgreiche Dilldappenjagdt.
Und anschließend noch mehr Bilder dieser Jagdtgesellschaft:

 
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