12) im Mai - sponheimerhof

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Im Mai
man sieht das erste Grün im Weinberg

die ersten Blätter sind entfaltet
Bilder von 23. Mai 2003

die Finger zeigen auf den Fruchansatz, sog. Gescheine
daraus entwickeln sich die Weintrauben

Das Auge

1) Mark hat keine Aufgabe im Aufbau der Rebe.

2) Rebholz leitet die Nährstoffe.

3) Knoten (Intermodium) sorgen für die Festigkeit des Triebes

4) Augenpolster trägt das Auge und stellt die Verbindung zur Holzbrücke her.

5) Augenschuppen schützen das Auge vor Feuchtigkeit.

6) Wolle schützt vor der Kälte und Feuchtigkeit.

7) Hauptauge:
es bringt durch den Austrieb im Frühjahr, Trieb, Blätter, Ranken und Gescheine. Aus den Gescheinen entwickeln sich die Trauben. Diese Teile haben sich schon im Sommer des letzten Jahres entwickelt.

8) 2 Nebenaugen:
Sie treiben aus, wenn das Hauptauge nicht austreiben kann (z.B. durch Frost). Triebe aus Nebenaugen sind oft unfruchtbar. Müller-Thurgau: gut
Riesling: geringer die Fruchbarkeit betreffend

9) Holzbrücke (Diaptragna) speichert Nährstoffe auf, die im Winter das Auge ernähren.

Die Blüte

1) Fruchtknoten (Stempel)

2) Narbe (mit klebriger Masse)

3) Fünf Staubgefäße mit Staubbeutel. Sie entahlten den Blütenstaub.

4) Samenanlage (am unteren Ende des Stempels).

5) Blütenpolster

6) Blütenstielchen

Die Assimilation der Rebe


Durch die Assimilation erzeugt der Stock den Zucker. Dieser Vorgang findet in den Blättern statt. Die dazu benötigten Rohstoffe sind: Kohlensäure=Kohlendioxyd, CO2 (Gas), Wasser, Sonnenlicht, Nährstoffe (Kali). Das Sonnenlicht dringt durch die durchsichtigen Zellen des Blattes bis zu dem Clorophyll vor, Wasser und Nährstoffe werden von den Eurzeln aufgenommen und in die Blätter geleitet. CO2 dringt durch die Spaltöffnung in das Blatt ein. Bei Tageslicht erzeugt das Chlorophyll aus den vorhandenen Rhostoffen zunächst einmal Stärke. Die aufgespeicherte Stärke wird im laufe der Nacht in flüssigen Zucker verarbeitet. Dieser wird noch in der Nacht in die Beeren transportiert. Die Sonnensatrahlen sind am wirksamsten, wenn sie die Oberseite der Blätter treffen. Deshalb drehen sich auch die Blätter von selbst in die günstigste Stellung zur Sonne (Gelenk zwischen Blatt und Stiel). Die besten Zuckererzeuger sind die noch wachsenden Blätter (Geiztriebe). Alte ausgewachsene Blätter bilden kaum noch Zucker!

Assimilation
Umwandlung von Kohlendioxyd ( CO2 ) in Zucker auch als Photo-Synthese bezeichnet. Photo= Licht, Synthese= Aufbau. Dieser VOrgang läuft nur bei Tageslicht ab.

Atmung
Jede lebende Zelle in einer Pflanze muß atmen. Dazu brauchen sie den Sauerstoff. Beim Atmen werden Sauerstoff und Zucker in Kohlensäure und Wasser umgewandelt. Assimilation und Atmung finden in den grünen Teilen des Stockes und der Blätter statt. Am Tage laufen beide Vorgänge nebeneinander her. Nachts  überwiegt die Atmung. Mit zunehmender Reife nimmt die Stärke der Reifung ab.

 
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