07) Binden - sponheimerhof

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Das Binden (Gerten)

Nach dem Rebschnitt steht das einjährige Fruchtholz (die spätere Bogrebe) zunächst noch senkrecht. Würde sie in diese Form beibehalten, würden die oberen Augen verstärkt austreiben, während die unteren schwach blieben. Um den Austrieb nun gleichmäßiger zu gestalten und die Fruchtbarkeit der Bogrebe zu fördern, wird diese gegertet (gebogen). Sie wird dabei am Draht in Form eines Halbbogens geformt. Bei der Einzelpfahlerziehung wird ein geschlossener Bogen gebildet. Zum Biegen wird in der Regel Draht-Kordel, Weiden und Kuststoffbänder verwendet.
 

 
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