03) Die Rebenerziehung - sponheimerhof

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Die Rebenerziehung


a) formt den Stock
b) bestimmt weitgehend den Arbeitsaufwand
(z.B. Juni bis August:
bei Einzelpfahlerziehung 350 AKh bis 500 AKh je ha.
bei Drahtrahmenerziehung 120 AKh bis 180 AKh je ha.

Sie wird bestimmt durch:
a) Lage (Hang oder Ebene)
b) Bodenart (schwer oder leicht)
c) Rebsorte
d) Unterlage

Sie umfaßt:
a) Zeilenbreite (Gasenbreite)
b) Stockabstand
c) Laubwand

Die Zeilenbreite wird bestimmt durch die Zugkraft:
a) Seilzug (Hang) bis zu 1,50 m Zeilenbreite
b) Direktzug (Ebene) bis zu 1,70 m Zeilenbreite
c) Weitraumanlage bis zu 3,50 m Zeilenbreite

Der Stockabstand
wird bestimmt durch die Wuchskraft
Beispiel: schwerer wüchsiger Boden,
leichter, wuchsschwacher Boden

Unterlage 5BB: stark wüchsig
Unterlage S04: schwach wüchsig
Riesling: neigt zum Durchrieseln
Müller.Thurgau: rieselt weniger durch

größerer     Stockabstand       kleinerer
schwerer,         Boden                         leichter,
wüchsiger        Unterlage                    wuchsschwacher
5BB                  Rebsorte                     S04
Riesling                                              Müller-Thurgau

Die Laubwand (Laubmenge)
beeinflüßt die Qualität
Viel Laub:
a) Stärkeres Triebwachstum
b) bessere Holzreife
c) höhere Erträge
d) bessere Qualität
Die Erziehungsarten haben sich in den letzten Jahrzehnten verändert.
Gründe:
a) Zwang zur Rationalisierung
b) Zwang zur Technisierung
c) Umstellung auf die starkwüchsigen Pfropfreben
d) Qualitätsstreben

Erziehungsarten
Normalerziehung:
Anlagen mit einer Zeilenbreite von 1,30 bis 2,30 m mit senkrechtem Hochziehen der Sommertriebe im Drahtrahmen.

weiträumige Normalerziehung:
Zeilenbreite 2,30 bis 2,70 m
(Sommertriebe wie Normalanlage)
Normalschlepper einsetzbar.

Weitraumerziehung: (Lenz-Moser-Erziehung)
Zeilenbreite 2,80 bis zu 3,50 m mit dreigeteilter Laubwand.

 
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